Wasserdienst

Nachdem der Dienst als Wasserwehr durch die Feuerpolizei-Ordnung für Niederösterreich zum gesetzlichen Auftrag wurde, wurde mit einer entsprechenden fachlichen Ausbildung für den Wasserwehrdienst begonnen. 

Es wurde daher in diesem Zusammenhang immer wieder auf die besondere Wichtigkeit der Wasserdienstausbildung hingewiesen, denn genau wie im Branddienst kann auch im Wasserdienst nur dann wirkungsvolle Hilfe geleistet werden, wenn über die notwendige Ausbildung – insbesondere beim Fahren mit Zillen im strömenden Wasser – verfügt wird. In den letzten Jahren haben die Feuerwehren auch im Wasserdienst neue Aufgaben erhalten. Da auf der Donau immer mehr Mineralöl und andere Schadstoffe transportiert werden, müssen die Feuerwehren mit Geräten zum Einfangen von Flüssigkeiten, die auf die Wasseroberfläche gelangen, ausgerüstet werden; sie erhalten Ölsperren und Ölabscheider. Immer öfter gelangen auch Heizöl und andere gefährliche Flüssigkeiten in das Wasser und drohen, das Grundwasser zu verseuchen. In langen und schmutzigen Einsätzen müssen die Freiwilligen Feuerwehren Flüssigkeiten einfangen und Ufer reinigen.

Generell hat der Schiffsverkehr auf der Donau wesentlich zugenommen. Daraus resultiert, dass auch hier der Wasserdienst in Zukunft mehr gefordert sein wird. 

 

Eckdaten zum Wasserdienst in NÖ

  • 28 Arbeitsboote 
  • 26 Feuerwehrrettungsboote
  • 1 Feuerwehreinsatzboot
  • 7 Flachwasserboote 
  • 12 Arbeitsplätten
  • 5 Ölsperranhänger mit je 200 m Ölsperren, großem Skimmer und Schlauchquetschpumpe
  • zusätzlich ca. 5000 m Ölsperren in Universalcontainern
  • 9 Stück kleine Skimmer und Schlauchquetschpumpen

 

Quelle und weiterführende Links zum Sachgebiet Wasserdienst:

  • Homepage des NÖLFV:

https://www.noe122.at/fachinfos/wasserdienst