Erneuter VU auf der B49

Nach dem schweren Verkehrsunfall vom Vortag bei der Donaubrücke Hainburg krachte es abermals am Freitag, dem 15.11.2019, gegen 10:00 Uhr im Kreuzungsbereich der Bundesstraße 49 und Landesstraße 8: Ein Kleintransporter und ein mit Kies vollbeladener Sattelzug kollidierten.

Die Freiwilligen Feuerwehren Stopfenreuth, Engelhartstetten und Loimersdorf wurden umgehend zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert.

Der Gruppenkommandant des ersteintreffenden Fahrzeuges der Feuerwehr Engelhartstetten nahm sofort Verbindung mit dem bereits anwesenden Rettungsdienst auf und erkundete die weitere Lage.

Glücklicherweise waren keine Personen eingeklemmt. Die Insassen des Transporters wurden unbestimmten Grades verletzt, die des Lastkraftwagens blieben unverletzt.

Die Unfallstelle wurde sofort abgesichert, der Brandschutz aufgebaut, auslaufende Betriebsstoffe wurden gebunden und eine örtliche Umleitung eingerichtet.

Nachdem die Ladung des Transporters ausgeräumt und abtransportiert worden war, konnte das stark beschädigte Fahrzeug mit dem Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr Engelhartstetten geborgen und abgeschleppt werden.

Der Sattelzug kam nach dem Zusammenstoß im angrenzenden Wald zum Stehen. Da der LKW vollbeladen war, musste dieser vor der Bergung erst von der eigenen Firma entladen werden.

Zur Bergung des Sattelzuges wurden die Feuerwehren Lassee und Marchegg nachalarmiert. Mithilfe von Seilwinden wurde der LKW wieder auf die Fahrbahn gezogen und in weiterer Folge von einem Abschleppdienst abtransportiert. Für die Dauer der LKW-Bergung musste die Bundesstraße 49 komplett gesperrt werden.

Nach dem Reinigen der Fahrbahn konnten die eingesetzten Kräfte um die Mittagszeit wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

Eingesetzte Kräfte: 

Freiwillige Feuerwehren Engelhartstetten, Lassee, Loimersdorf, Marchegg und Stopfenreuth sowie Rotes Kreuz/Notarzt und PI Lassee

Text: SB Mario Lipko

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Engelhartstetten